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Die Stunde der Wahrheit - Lektion 16

Gibt es wirklich eine Hölle?
 

Screen 1

Herzlich willkommen zum Studium des Wortes Gottes! Wir wollen zusammen beten:

Unser Vater,

Wir danken Dir für Deine Gnade uns gegenüber.

Wir wenden uns heute an Dich, damit Du uns Verständnis für ein weiteres Thema schenkst, das schon zahlreiche Diskussionen entzündet hat: Die Hölle. Wir wissen, Dein Wort kann uns darüber genaue Auskunft geben.

Darum bitten wir Dich, leite uns in die Wahrheit durch Deinen Geist. In Jesus Christus bitten wir dies.

Amen.




Screen 2

Psalm 73,12.16.17

Siehe, das sind die Gottlosen; die sind glücklich in der Welt und werden reich. (...)

So sann ich nach, ob ich’s begreifen könnte, aber es war mir zu schwer, bis ich ging in das Heiligtum Gottes und merkte auf ihr Ende.

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Das Ende der Gottlosen...

Werden sie für immer im Höllenfeuer brennen? Oder werden sie für immer vernichtet?

Wir wollen die Bibel diese Fragen beantworten lassen.

(Wir raten Ihnen dringend die beiden vorhergehenden Lektionen »Körper, Geist und Seele« und »Nach dem Tod...« anzuschauen, ehe Sie diese beginnen.)




Screen 3

Hesekiel 18,32

»Denn ich habe kein Gefallen am Tod des Sterbenden,« spricht Gott der HERR.

»Darum bekehrt euch, so werdet ihr leben!«

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1. Timotheus 2,3.4

Dies ist gut und wohlgefällig vor Gott, unserm Heiland, welcher will, dass allen Menschen geholfen werde und sie zur Erkenntnis der Wahrheit kommen.

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Punkt eins, den wir festhalten müssen: Gott ist Liebe.

Es macht ihm keine Freude, wenn er sieht, dass Menschen seinen Erlösungsplan verwerfen und deshalb dem letzten Gericht verfallen.

Er lädt uns ein, Jesus als unseren Erlöser anzunehmen.




Screen 4

Römer 2,4-6

Oder verachtest du den Reichtum seiner Güte, Geduld und Langmut? Weißt du nicht, dass dich Gottes Güte zur Buße leitet?

Du aber mit deinem verstockten und unbußfertigen Herzen häufst dir selbst Zorn an auf den Tag des Zorns und der Offenbarung des gerechten Gerichtes Gottes, der einem jeden geben wird nach seinen Werken.

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Gott ist Liebe, aber er ist auch Gerechtigkeit.

Wenn wir seinen Plan der Erlösung durch Jesus Christus verwerfen, hat er keine andere Wahl, als uns die Konsequenzen unserer Entscheidung tragen und uns sterben zu lassen.




Screen 5

Matthäus 13,40-42

[Jesus sagte:]

»So wird’s auch am Ende der Welt gehen.

Der Menschensohn wird seine Engel senden, und sie werden sammeln aus seinem Reich alles, was zum Abfall verführt, und die da Unrecht tun, und werden sie in den Feuerofen werfen; da wird Heulen und Zähneklappern sein.«

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In unserer vorhergehenden Lektion über den Tod haben wir gelernt, dass niemand direkt nach seinem Tod in den Himmel oder in die Hölle geht.

Die Toten befinden sich in einem Zustand des Schlafes, sie haben kein Bewusstsein und warten auf den Tag ihrer Auferstehung.

Die Bösen werden also erst am Ende der Welt ihre Bestrafung erhalten.




Screen 6

Matthäus 13,49.50

[Jesus sagte:]

»So wird’s auch am Ende der Welt gehen:

Die Engel werden ausgehen und die Bösen von den Gerechten scheiden, und werden sie in den Feuerofen werfen; da wird heulen und Zähneklappern sein.«

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2. Petrus 2,9

Der Herr weiß die Frommen aus der Versuchung zu erretten, die Ungerechten aber festzuhalten für den Tag des Gerichts, um sie zu strafen.

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Wann werden die Bösen bestraft?

Die Antwort aus Gottes Wort ist sehr klar: Am Ende der Welt, am Tag des Gerichts.




Screen 7

Offenbarung 20,9; 21,1

[Die Völker] stiegen herauf auf die Ebene der Erde und umringten das Heerlager der Heiligen und die geliebte Stadt. Und es fiel Feuer vom Himmel und verzehrte sie. (...)

Und ich sah einen neuen Himmel und eine neue Erde; denn der erste Himmel und die erste Erde sind vergangen, und das Meer ist nicht mehr.

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Die Bibel sagt, dass die Ungerechten auf dieser Erde bestraft werden, deren Oberfläche durch Feuer aus dem Himmel vernichtet wird.

Danach wird GottesVolk auf einer neuen Erde wohnen.




Screen 8

2. Petrus 3,7

So werden auch der Himmel, der jetzt ist, und die Erde durch dasselbe Wort aufgespart für das Feuer, bewahrt für den Tag des Gerichts und der Verdammnis der gottlosen Menschen.

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Die Ungerechten werden also am Ende der Welt auf dieser Erde bestraft werden.

Nachdem das nun klar ist, was ist dann das Schicksal der Ungerechten? Lange Zeit wurde gelehrt, dass die Ungerechten für immer in der Hölle leiden müssen...

Stimmt Gottes Wort mit dieser Lehre überein?




Screen 9

Römer 8,11

Wenn nun der Geist dessen, der Jesus von den Toten auferweckt hat, in euch wohnt, so wird er, der Christus von den Toten auferweckt hat, auch eure sterblichen Leiber lebendig machen durch seinen Geist, der in euch wohnt.

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Zunächst müssen wir den folgenden wichtigen Punkt festhalten: Der Mensch ist ein sterbliches Wesen (Lesen Sie noch einmal die Lektion »Körper, Geist und Seele« für mehr Details).

Niemand besitzt von Natur aus Unsterblichkeit.

So können wir also schon einmal einen Widerspruch zur Lehre der ewigen Qual feststellen: Um ewig leiden zu können, müsste der Mensch demnach unsterblich sein, und das ist nicht der Fall.




Screen 10

1. Korinther 15,53

Denn dies Verwesliche muss anziehen die Unverweslichkeit, und dies Sterbliche muss anziehen die Unsterblichkeit.

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1. Timotheus 6,15.16

(...) der König aller Könige und Herr aller Herren, der allein Unsterblichkeit hat.

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Um ewig leben zu können, muss der Mensch also Unsterblichkeit erhalten, die ihm nur Gott geben kann.

Nun müssen wir uns die Frage stellen: Hat Gott den Bösen ewiges Leben versprochen, sodass sie für immer in einem Höllenfeuer leiden müssen?




Screen 11

Römer 2,6.7

[Gott] der einem jeden geben wird nach seinen Werken: ewiges Leben denen, die in aller Geduld mit guten Werken trachten nach Herrlichkeit, Ehre und unvergänglichem Leben.

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Die Antwort kann nicht eindeutiger sein: das ewige Leben ist nur für die Gerechten reserviert.

Allein Gottes Volk wird bei dem zweiten Kommen Jesu Christi Unsterblichkeit erhalten.

Die Bösen aber werden ihre sterbliche Natur behalten: Deshalb werden sie nicht für immer leben können.

Viele andere Bibeltexte bestätigen diese Tatsache, wie wir noch sehen werden...




Screen 12

Nur die Erlösten erhalten Unsterblichkeit:

»Denn der Sünde Sold ist der Tod; die Gabe Gottes aber ist das ewige Leben in Christus Jesus, unserm Herrn.« (Römer 6,23)

»(...) unseres Heilands Jesus Christus, der dem Tode die Macht genommen und das Leben und ein unvergängliches Wesen ans Licht gebracht hat durch das Evangelium.« (2. Timeotheus 1,10)

»Ihr wisst, dass kein Totschläger das ewige Leben bleibend in sich hat.« (1. Johannes 3,15)

»Wer aber den Willen Gottes tut, der bleibt in Ewigkeit.« (1. Johannes 2,17)

»Wer überwindet, dem soll kein Leid geschehen von dem zweiten Tode.« (Offenbarung 2,11)

»Und das ist das Zeugnis, dass uns Gott das ewige Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in seinem Sohn. Wer den Sohn hat, der hat das Leben; wer den Sohn Gottes nicht hat, der hat das Leben nicht.« (1. Johannes 5,11.12)




Screen 13

Maleachi 3,19.21

»Denn siehe, es kommt ein Tag, der brennen soll wie ein Ofen.

Da werden alle Verächter und Gottlosen Stroh sein, und der kommende Tag wird sie anzünden,« spricht der HERR Zebaoth, »und er wird ihnen weder Wurzel noch Zweige lassen. (...)

Ihr werdet die Gottlosen zertreten; denn sie sollen Staub unter euren Füßen werden an dem Tage, den ich machen will.«

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Wenn nun die Gottlosen kein ewiges Leben erhalten, werden sie auch nicht für immer brennen.

Diese Schlussfolgerung wird durch die Bibel bestätigt, die nämlich lehrt, dass das endgültige Schicksal der Bösen die vollständige Vernichtung ist.




Screen 14

Obadja Vers 16

Alle Heiden (...) sollen sein, als wären sie nie gewesen.

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Psalm 92,8

Die Gottlosen grünen wie das Gras, und die Übeltäter blühen alle - nur um vertilgt zu werden für immer!

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Die Bibel lehrt, dass die Bösen »vernichtet«, »verzehrt«, »vertilgt« werden, »als wären sie nie gewesen«, »Staub unter euren Füßen«, und viele andere Ausdrücke der vollständigen Vernichtung am Ende der Zeit.

Der Lohn der Sünde ist Tod und nicht eine ewige Qual in der Hölle.




Screen 15

Die Bibel lehrt, dass die Gottlosen am Ende der Zeit vernichtet werden:

»Du schiltst die Heiden und bringst die Gottlosen um; ihren Namen vertilgst du auf immer und ewig. Der Feind ist vernichtet, zertrümmert für immer, die Städte hast du zerstört; jedes Gedenken an sie ist vergangen.« (Psalm 9,6.7)

»[Gott] wird ihnen ihr Unrecht vergelten und sie um ihrer Bosheit willen vertilgen; der HERR, unser Gott, wird sie vertilgen.« (Psalm 94,23)

»Denn der Böse hat nichts zu hoffen, und die Leuchte der Gottlosen wird verlöschen.« (Sprüche 24,20)

»Wenn du nach ihnen fragst, wirst du sie nicht finden. Die mit dir hadern, sollen werden wie nichts, und die wider dich streiten, sollen ein Ende haben.« (Jesaja 41,12)

»Denn siehe, des HERRN Tag kommt grausam, zornig, grimmig, die Erde zu verwüsten und die Sünder von ihr zu vertilgen.« (Jesaja 13,9)

»(...) so sollen sie doch ganz verbrannt werden wie dürres Stroh.« (Nahum 1,10)




Screen 16

Weitere Texte, die von der endgültigen Vernichtung der Bösen sprechen




Screen 17

Matthäus 25,46

Und sie werden hingehen: diese zur ewigen Strafe, aber die Gerechten in das ewige Leben.

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Nun wollen wir uns einige Texte anschauen, die von denen zitiert werden, die an die ewige Qual der Gottlosen im Höllenfeuer glauben.

Als erstes führen sie an, dass der Ausdruck »ewige Strafe« »ewige Qual« bedeute.

»Strafe« bedeutet jedoch nicht eine »ewige Folter«. Wie die Bibel sagt, werden die Sünder für immer vernichtet.

Die Strafe hat also eine immerwährende Wirkung, weil die Sünder niemals wieder leben werden.




Screen 18

Jesaja 11,4

(...) sondern wird mit Gerechtigkeit richten die Armen und rechtes Urteil sprechen den Elenden im Lande, und er wird mit dem Stabe seines Mundes den Gewalttätigen schlagen und mit dem Odem seiner Lippen den Gottlosen töten.

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Die »ewige Strafe« ist also der ewige Tod der Gottlosen, die erschlagen werden, ohne dass sie jemals wieder Leben erhalten.




Screen 19

Hebräer 6,2

(...) mit der Lehre (...), von der Auferstehung der Toten und vom ewigen Gericht.

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Psalm 30,6

Denn sein [des HERRN] Zorn währet einen Augenblick und lebenslang seine Gnade.

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Genauso sollte das »ewige Gericht« nicht als ewige Folter interpretiert werden.

Die Bibel ist eindeutig: Gottes Zorn »währet einen Augenblick«.

Darüber sollten wir einmal nachdenken: Wie kann ein Gott der Liebe und Gerechtigkeit jemanden mit ewigen Leiden bestrafen, dessen Rebellion nur die Dauer eines Menschenlebens umfasste? Die Bibel lehnt diese Irrlehre eindeutig ab.




Screen 20

Lukas 12,47.48

Der Knecht aber, der den Willen seines Herrn kennt, hat aber nichts vorbereitet noch nach seinem Willen getan, der wird viel Schläge erleiden müssen.

Wer ihn aber nicht kennt und getan hat, was Schläge verdient, wird wenig Schläge erleiden.

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Das Wort Gottes sagt nichts darüber aus, wie lange die Bösen bestraft werden, ehe sie endgültig vernichtet werden.

Sie sagt jedoch klar, dass sie nach ihren Taten bestraft werden; die größten Sünder erleiden eine strengere Bestrafung als die anderen.




Screen 21

Matthäus 25,41

Dann wird er [der König ] auch sagen zu denen zur Linken:

»Geht weg von mir, ihr Verfluchten, in das ewige Feuer, das bereitet ist dem Teufel und seinen Engeln!«

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Ein weiterer Ausdruck, der falsch interpretiert wird: das »ewige Feuer«.

Das Wort Gottes erklärt die Bedeutung dieses Ausdruck eindeutig.

Schauen wir uns die nächsten Texte an...




Screen 22

1. Mose 19,24.25

Da ließ der HERR Schwefel und Feuer regnen vom Himmel herab auf Sodom und Gomorra, und vernichtete die Städte und die ganze Gegend und alle Einwohner der Städte und was auf dem Lande gewachsen war.

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Judas Vers 7

So sind auch Sodom und Gomorra (...), zum Beispiel gesetzt und leiden die Pein des ewigen Feuers.

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Das »ewige Feuer« zerstörte Sodom and Gomorra. Doch dieses Feuer ist schon lange erloschen!

Sie waren »zum Beispiel gesetzt«, aber für wen?




Screen 23

2. Petrus 2,6

[Gott] hat die Städte Sodom und Gomorra zu Schutt und Asche gemacht und zum Untergang verurteilt und damit ein Beispiel gesetzt den Gottlosen, die hernach kommen würden.

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Sprüche 26,20

Wenn kein Holz mehr da ist, so verlischt das Feuer.

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Die Bestrafung von Sodom und Gomorra zeigt, wie die Bösen am Ende der Zeit bestraft werden, d. h. sie werden endgültig vernichtet.

Die Bösen werden in einem Feuer umkommen, das erst dann erlischt, wenn es sein Werk der vollständigen Vernichtung getan hat.




Screen 24

Lukas 16,19-24

Es war aber ein reicher Mann, der kleidete sich in Purpur und kostbares Leinen und lebte alle Tage herrlich und in Freuden. Es war aber ein Armer mit Namen Lazarus, der lag vor seiner Tür (...).

Es begab sich aber, dass der Arme starb, und er wurde von den Engeln getragen in Abrahams Schoß. Der Reiche aber starb auch und wurde begraben.

Als er nun in der Hölle war, hob er seine Augen auf in seiner Qual und sah Abraham von ferne und Lazarus in seinem Schoß. Und er rief:

»Vater Abraham, erbarme dich meiner. (...) Ich leide Pein in diesen Flammen.«

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Das Gleichnis vom armen Lazarus und dem bösen Reichen wird auch benutzt, um zu beweisen, dass die Bösen direkt nach ihrem Tod in die Hölle kommen.

Wir haben jedoch schon gesehen, dass man ein Gleichnis nicht wörtlich verstehen darf, sonst müssten wir auch glauben, dass Bäume sprechen können laut dem Gleichnis in Richter 9,8-15.

Schauen Sie sich noch einmal die Lektion »Nach dem Tod...« für weitere Details an.




Screen 25

Offenbarung 20,10

Und der Teufel, der sie [die Völker] verführte, wurde geworfen in den Pfuhl von Feuer und Schwefel, wo auch das Tier und der falsche Prophet waren.

Und sie werden gequält werden Tag und Nacht, von Ewigkeit zu Ewigkeit.

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Die griechischen Worte »eis aionas aionon« (wörtlich, »in die Zeitalter der Zeitalter«), und der äquivalente hebräische Begriff »al yolam« (oft mit »ewig« oder »von Ewigkeit zu Ewigkeit« oder »für immer« übersetzt) meint nicht, dass die Bösen ewig leiden, genauso wie auch das ewige Feuer, das Sodom und Gomorra vernichtet hat, heute nicht mehr brennt.

Andere Texte, die diesen Begriff »ewig« verwenden, werden uns die wahre Bedeutung dieser Worte zeigen.




Screen 26

Jesaja 34,6.9.10

Denn der HERR hält ein Schlachten in Bozra und ein großes Opfer im Lande Edom. (...) Sein Land wird zu brennendem Pech werden, das weder Tag noch Nacht verlöschen wird, sondern immer wird Rauch von ihm aufgehen.

Und es wird verwüstet sein von Geschlecht zu Geschlecht, dass niemand hindurchgehen wird auf ewige Zeiten.

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Jeremia 49,13

»Denn ich habe bei mir selbst geschworen,« spricht der HERR, »dass Bozra zum Entsetzen, zur Schmach, zur Wüste und zum Fluch werden soll und alle seine Städte zur ewigen Wüste.«

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So bedeutet der Ausdruck »immer wird Rauch von ihm aufgehen« oder »ewig«, einfach nur eine vollständige Zerstörung der Städte, sodass sie »zur ewigen Wüste« werden.




Screen 27

1. Samuel 1,22.28

Wenn der Knabe entwöhnt ist, will ich ihn bringen, dass er vor dem HERRN erscheine und dort für immer bleibe. (...)

Darum gebe ich ihn dem HERRN wieder sein Leben lang.

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2. Mose 21,6

So bringe ihn sein Herr vor Gott und stelle ihn an die Tür oder den Pfosten und durchbohre mit einem Pfriemen sein Ohr, und er sei sein Sklave für immer.

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Genauso bedeutet der Ausdruck »für immer« nicht unbedingt »ewig«, sondern kann auch bedeutet »ein Leben lang«.

Tatsächlich konnte ein Sklave seinem Herrn nicht »für immer« dienen, sondern nur so lange er lebte, aber auf keinen Fall ewig.




Screen 28

Psalm 83,18

Schämen sollen sie sich und erschrecken für immer und zuschanden werden und umkommen.

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Die Bösen sollen sich also »für immer« schämen, d. h. für den Rest ihres Lebens, ehe sie vollkommen vernichtet werden.




Screen 29

Matthäus 25,41

Geht weg von mir, ihr Verfluchten, in das ewige Feuer, das bereitet ist dem Teufel und seinen Engeln!

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Offenbarung 20,10

Und der Teufel, der sie verführte, wurde geworfen in den Pfuhl von Feuer und Schwefel.

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Wird Satan auch vernichtet werden?

Manche Leute behaupten, weil Satan ein Engel ist, kann Gott ihn nicht vernichten.

Doch die Bibel lehrt uns das genaue Gegenteil. Satan wird tatsächlich am Ende der Zeit vernichtet werden.

Schauen wir uns einige Texte der Heiligen Schrift an, die das bestätigen.




Screen 30

Hesekiel 28,17-19

Weil sich dein Herz erhob, daß du so schön warst, und du deine Weisheit verdorben hast in all deinem Glanz. (...)

Darum habe ich ein Feuer aus dir hervorbrechen lassen, das dich verzehrte und zu Asche gemacht hat auf der Erde vor aller Augen.

Alle, die dich kannten unter den Völkern, haben sich über dich entsetzt, daß du so plötzlich untergegangen bist und nicht mehr aufkommen kannst.

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In unserer Lektion »Warum herrscht so viel Böses?«, haben wir gesehen, wie Luzifer, der schirmende Cherub, gegen Gott rebellierte.

Die Prophezeiung kündigt die bevorstehende Zerstörung des Engels an, der zum Satan wurde.




Screen 31

Satan wird genau wie die Bösen am Ende der Zeit vernichtet werden:

»Zu der Zeit wird der HERR heimsuchen mit seinem harten, großen und starken Schwert den Leviatan, die flüchtige Schlange, und den Leviatan, die gewundene Schlange, und wird den Drachen im Meer töten.« (Jesaja 27,1)

[Anmerkung: »Leviatan die Schlange«, »der Drache« in Jesaja 27,1 ist Satan: »Und es wurde hinausgeworfen der große Drache, die alte Schlange, die da heißt: Teufel und Satan, der die ganze Welt verführt, und er wurde auf die Erde geworfen, und seine Engel wurden mit ihm dahin geworfen.« (Offenbarung 12,9)]

»Damit er [Jesus] durch seinen Tod die Macht nähme dem, der Gewalt über den Tod hatte, nämlich dem Teufel.« (Hebräer 2,14)

»Der Gott des Friedens aber wird den Satan unter eure Füße treten in Kürze.« (Römer 16,20)




Screen 32

Offenbarung 20,14

Und der Tod und sein Reich wurden geworfen in den feurigen Pfuhl.

Das ist der zweite Tod: der feurige Pfuhl.

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Jesaja 25,8

[Der HERR] wird den Tod verschlingen auf ewig.

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1. Korinther 15,26

Der letzte Feind, der vernichtet wird, ist der Tod.

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Der feurige Pfuhl ist der zweite Tod, nicht aber eine ewige Qual in der Hölle.

Und nach der Vernichtung alles Bösen wird der Tod selbst auch vernichtet.




Screen 33

Offenbarung 21,4.5

Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch Leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein; denn das Erste ist vergangen.

Und der auf dem Thron saß, sprach: »Siehe, ich mache alles neu!«

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Nahum 1,9

Was wollt ihr ersinnen wider den HERRN? Er führt doch das Ende herbei.

Es wird das Unglück nicht zweimal kommen.

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Das Glück der Erlösten wird nicht durch qualvolle Schreie der Bösen getrübt, weil sie nicht mehr existieren, wie alles andere.




Screen 34

Römer 3,7

Wenn aber die Wahrheit Gottes durch meine Lüge herrlicher wird zu seiner Ehre, warum sollte ich dann noch als ein Sünder gerichtet werden?

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1. Johannes 4,18

Furcht ist nicht in der Liebe, sondern die vollkommene Liebe treibt die Furcht aus; denn die Furcht rechnet mit Strafe. Wer sich aber fürchtet, der ist nicht vollkommen in der Liebe.

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Wir mögen meinen, dass die Lehre von der ewigen Qual - egal, ob sie wahr ist oder nicht - den Sünder erschreckt und zur Buße führt.

Aber Gott hält nichts von solchen Gedanken. Er möchte, dass wir ihm aus Liebe folgen, nicht aus Furcht.




Screen 35

Lassen Sie uns beten:

O Herr,

Dankbar erkennen wir, dass Du kein grausamer Gott bist, und die Bösen nicht ewig quälen willst.

Andererseits bist Du ein Gott der Liebe, der die Entscheidung eines jeden respektiert, Dir zu folgen oder nicht; der die Bösen am Ende der Zeit vernichtet, weil Du weißt, dass sie niemals in einer Welt glücklich sein können, in der es nichts Böses gibt.

Du weißt auch, dass Dein Volk niemals glücklich sein könnte, wenn sie jeden Tag die Schreie derer hörten, die sie lieben, die nun bestraft werden und in der Hölle brennen. So hast Du entschieden, alles neu zu machen.

Wir danken dir dafür in Jesus Christus.

Amen.


Der Testfragebogen zu Lektion 16 erwartet Sie!


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